WSI Senior Fellowship für Marius R. Busemeyer

Der Konstanzer Politikwissenschaftler und Sprecher des Exzellenzclusters „The Politics of Inequality“ wurde zum 01. April 2021 für drei Jahre als Senior Fellow des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) berufen.

Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) bietet im Rahmen seines Senior-Fellowship-Programms eine Forschungskooperation mit renommierten Wissenschaftler*innen im In- und Ausland an, bei der diese über Publikationen und Projektkooperationen zur Forschungsarbeit des WSI beitragen.

Über das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI)
Das WSI engagiert sich seit seiner Gründung 1946 mit Forschung und Beratung für eine faire und menschliche Arbeits- und Lebenswelt. Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Ökonomie, Politik- und Sozialwissenschaften und Recht arbeiten gemeinsam an wirtschafts- und sozialpolitischen Fragestellungen, die für Arbeitnehmer*innen und Gewerkschaften relevant sind. Mit ihren Antworten wollen sie Lösungen für Arbeitsmarktprobleme anregen und dazu beitragen, Lebenschancen gerechter zu gestalten und die soziale Sicherung zu verbessern.

Das WSI ist Teil der Hans-Böckler-Stiftung, welche unter anderem als Studien- und Forschungsförderungswerk des Gewerkschaftsbundes fungiert und sich den Werten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verschreibt.

Wissenschaftliche Direktorin des Instituts ist seit dem 1. Mai 2020 Prof. Dr. Bettina Kohlrausch (Universität Paderborn).

Über Marius R. Busemeyer
Marius Busemeyers Forschung bewegt sich auf den Feldern der vergleichenden politischen Ökonomie und Wohlfahrtsstaatenforschung, insbesondere Forschungsfragen zu Bildungs- und Sozialpolitik, soziale und bildungsbezogene Ungleichheiten sowie öffentliche Meinung und individuelle Einstellungen zum Sozialstaat. Als Sprecher des Exzellenzclusters „The Politics of Inequality: Perceptions, Participation and Policies“ forscht er insbesondere auch zu politischen Ursachen und Konsequenzen von Ungleichheit. Aktuelle Forschungsprojekte befassen sich mit der Zukunft der EU-Sozilpoitik (EU Horizon 2020-Projekt „EUSOCIALICIT“), den Konsequenzen der Digitalisierung für Arbeitsmärkte, Bildung und Sozialpolitik und den Wahrnehmungen von Ungleichheit bei Schüler*innen und Erwachsenen in Deutschland.