Exc Inequality | Konferenzen und Tagungen

Progressive Governance Summit 2022

Wann
12. bis 13. Oktober 2022

Wo
Berlin und online (Livestream)

Veranstaltet von
Das Progressive Zentrum, Berlin

Vortragende Person/Vortragende Personen:
Sharon Baute, Dirk Leuffen

Progressive Governance Summit 2022

Der Progressive Governance Summit (PGS) ist ein Kongress, der jedes Jahr in Berlin stattfindet und federführend vom überparteilichen Think Tank "Das Progressive Zentrum" ausgerichtet wird. Der PGS bringt die Entscheidungsträger von heute zusammen, von Politikern, politischen Beratern und Strategen über führende Vertreter der Zivilgesellschaft und sozialer Bewegungen bis hin zu Vordenkern.

Der PGS 2022 wird vom Konstanzer Forschungszentrum "The Politics of Inequality" als Co-Host unterstützt. Unsere Forschenden Jun.-Prof. Dr. Sharon Baute, Prof. Dr. Dirk Leuffen und Max Heermann präsentieren ihre Forschungen und Denkansätze einer Expert*innenrunde mit politischen Entscheider*innen aus verschiedenen EU-Ländern.

Die Veranstalter:
"Harte Zeiten verlangen nach guten Freunden mit einem Plan. Dieses Jahr bringt #PGS22 führende politische Akteure in Berlin zusammen, um zu debattieren und Strategien zu entwickeln, welche (und wie) progressive Allianzen das Versprechen des Fortschritts einlösen können. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, wie Kampagnen, Narrative und Politiken die Fähigkeit progressiver Menschen zum Regieren auf lokaler und internationaler Ebene aufbauen können.
Unsere Aufgabe, fortschrittliche Menschen zusammenzubringen, um darüber zu diskutieren, wie wir die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit durch Fortschritt bewältigen können, ist wichtiger denn je. Wir hoffen, Sie am 13. Oktober in Berlin zu sehen oder Sie online dabei zu haben - melden Sie sich hier an.
"

Building European Solidarity on Social Policies

Diese Session steht im Zentrum der Beteiligung des Forschungszentrums "The Politics of Inequality" am PGS 2022. Die Session wird per Livestream übertragen - nähere Informationen folgen zeitnah.

Die Solidarität wird oft als der Kitt gepriesen, der Europa zusammenhalten kann. Da die Mittel- und die Arbeiterklasse mit steigenden Lebenshaltungskosten, prekären Arbeitsverhältnissen und zunehmender Armut konfrontiert sind, sind die europäischen Entscheidungsträger aufgefordert, eine Sozialpolitik zu betreiben, die den Versprechen der Solidarität gerecht wird. Von Maßnahmen, die den Stimmen der Arbeitnehmer mehr Gehör verschaffen, bis hin zur Gewährleistung fairer Löhne und verlässlicher Arbeit - die Umsetzung der sozialen Säule Europas ist ein zentrales Ziel für die Progressiven. In dieser Sitzung soll untersucht werden, wie ein ehrgeiziger Sozialpakt dazu beitragen kann, die Akzeptanz für europäische Solidaritätsmaßnahmen über Krisen hinweg zu erhöhen, und welche Akteure und Bündnisse zu mehr sozialer Gerechtigkeit in Europa beitragen können.

Zentrale Fragen

  • Wie könnte ein neuer Sozialdeal die europäische Solidarität erhöhen?
  • Wie kann die Akzeptanz von Solidaritätsmaßnahmen außerhalb von Krisenzeiten erhöht werden?
  • Wie können die europäischen Institutionen das Versprechen der Solidarität in einer Zeit einlösen, in der die traditionellen Arbeitsmethoden in Frage gestellt werden?
  • Ist die Sozialpolitik allein in der Lage, die europäische Solidarität zu stärken?
  • Welche Rolle kann die Sozialpolitik beim Aufbau der europäischen Solidarität spielen?
  • Welche sozialpolitischen Maßnahmen können die europäischen Institutionen ergreifen, um die Arbeitnehmer zu stärken und die europäische Solidarität zu erhöhen?

Sprecher*innen

  • Sharon Baute (Impulsreferat; Universität Konstanz)
  • Elisabetta Gualmini (MP im EU-Parlament für Italien, PD)
  • Senna Maatoug (MP 2. Kammer der Staten-Generaal [Repräsentantenhaus] der Niederlande, Groen Links)
  • Philippe Pochet (Generaldirektor, Europäisches Gewerkschaftsinstitut EGI)
  • László Andor (EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration 2010-2014; Generalsekretär, Foundation for European Progressive Studies FEPS)